Unterstützung für die Azawakhs

Dem Ego einiger weniger soll die Gesundheit einer wunderschönen alten Rasse „geopfert“ werden.
Der folgende Text wurde nicht von mir verfasst, steht aber zur Verbreitung freigegeben und beschreibt die Situation.
Bitte weiter teilen und die Petition unterschreiben.

„Die SLAG, der
Rasseclub des Patronatslandes Frankreich, macht sich derzeit für eine
Einengung der zur Zucht zugelassenen Azawaks stark indem sie (über Umweg
der/des SCC) eine veränderte Version des Standards eingereicht hat bei
der FCI. Diese problematischen Änderungen betreffen die Ausdehnung der
Weiß-Abzeichen, die als noch akzeptabel für die Zuchtzulassung angesehen
werden.

Die Population des Azawakh ist an sich klein und die genetische
Grundausstattung äußerst knapp. Um die daraus zu erwartenden Probleme in
den Griff zu bekommen haben engagierte Züchter in den letzten Jahren mit
viel Fingerspitzengefühl und wirklich bewunderungswürdigem Engagement
Hunde aus der Ursprungsregion auch nach Europa geholt und gezielt zur
Erweiterung des Genpools eingekreuzt.

Neben einer Verbesserung bezüglich des Wesens und Verhaltens und einer
Stabilisierung der körperlichen Konstitution, hat die Rasse dadurch auch
an Farbigkeit gewonnen, da der Standard von Beginn an die Vielfalt der
im Heimatland vorgefundenen Individuen negiert hat. Den Azawakh als
Rasse gibt es erst seit rund 40 Jahren und die Anfänge der Zucht waren
was die genetische Vielfalt betrifft schlicht uferlos.

Es wird nun also versucht, die der Rasse tatsächlich entsprechende
Vielfalt wieder und noch restriktiver zu unterbinden – wohl im
Bestreben, die reine Idee über den gesunden und wesensfesten Azawakh zu
stellen und damit Pfründe zu sichern.
Wir hatten hier schon Gespräche zu Fehlverhalten kaputt gezüchteter
Azawakh und das ist kein Spaß, leider. Um das Verhalten in der Zucht zu
berücksichtigen braucht man aber unterschiedliche Ahnen, die dann auch
noch vertretbar verpaart werden können. Man kann sich ja nicht nur auf
das Wesen oder das Aussehen beschränken. Ganz abgesehen daß es viele
weitere Komponenten gibt, die in einer guten Zucht berücksichtigt werden
wollen.

Die Mars-Studie zur Rassebestimmung hat übrigens – das sei hier
vielleicht sicherheitshalber dazu gesagt für alle, die sich mit der
Rasse bisher weniger beschäftigt hatten – ergeben, daß sich die Cluster
der Hochzuchtpopulation und der importierten Tiere (bisher) nicht
teilen. D.h. es sind tatsächlich ausschließlich reinrassige Azawakh zur
Zucht verwendet worden. Auch wenn manche eben in Afrika auf die Welt
gekommen waren.

Um das Desaster zu verhindern, das sich aus einer erneuten Einengung der
Zuchtmöglichkeiten aufgrund phänotypischer (außerlich sichtbarer)
Merkmale ergeben würde, ist nun eine Petition gestartet worden.
Die möchte ich Euch an’s Herz legen. Auch denen, die keinen Azawakh
haben oder wollen. Es muß einen nicht alles selber betreffen –
schließlich gibt es Momente, in denen jeder von uns auch mal
Unterstützung von ganz anderer Seite braucht. Und diesmal braucht der
Azawakh Unterstützung um nicht nur den Krieg in seinem Heimatland zu
überstehen, sondern gleichzeitig in der Hochzucht in einer vertretbaren
genetischen Variabilität erhalten zu bleiben.

Zur Petition
der Text ist kurz
und erklärt sich in Deutsch, Englisch und Französisch selbst. Bitte
teilt und verbreitet das Anliegen weiträumig. Dieser Text hier kann,
wegen mir gerne auch ohne Nachfrage, einfach wild weiter gegeben und
verwendet werden.
Petition

Tausend Dank
**“

Und für Alle die noch nie das Vergnügen hatten einen Azawakh zu sehen, hier unsere langjährige Freundin Tigidit Ineni
170

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